Vietnamesen lieben deutsche Wurst,
deutsche Wertarbeit und
deutsche Tugenden.
Mit ihnen ließen sich prima Geschäfte machen.
Man müsste sich nur trauen.
https://www.brandeins.de/uploads/tx_b4/092_viatnam.pdf
Chủ Nhật, 6 tháng 3, 2016
Thứ Năm, 3 tháng 3, 2016
Das Neue Indochina
https://www.youtube.com/watch?v=0-b_t9aITKc (Das Neue Indochina 1/2)
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2400552/Das-neue-Indochina#/beitrag/video/2400552/Das-neue-Indochina
Visionen des Wurstkönigs
Mit Thüringer Würstchen ist Mai Huy Tan bereits erfolgreich in Vietnam - Jetzt will er durch Anbau von Nüssen die Klimakatastrophe stoppen
Hanoi - Mai Huy Tan hat einen Traum. Er will drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: neue, lukrative Arbeit für Millionen armer Bauern in seiner Heimat schaffen, erneuerbare Energien fördern und die Verpestung der Luft mit CO{-2} drastisch zurückfahren. Und dafür hat er ein Rezept. All das steckt in einer kleinen, unscheinbaren Pflanze, die auch auf schlechtem, sandigem Boden gedeiht: die Jatropha-Nuss.
Der vietnamesische Unternehmer sitzt in seinem kleinen Büro im Zentrum Hanois und zeigt begeistert eine kleine Flasche mit der gelblichen Probe Jatropha-Öls: "Hier in Vietnam können wir diese Nuss so günstig anbauen, dass sie auf dem internationalen Markt in Konkurrenz zum Erdöl bestehen kann", sagt er. Die Arbeitskraft sei schließlich spottbillig.
Auf dem Gelände seiner Wurstfabrik vor den Toren Hanois hat er den Anbau der "Wunder-Nuss" schon ausprobiert. Mit überwältigendem Ergebnis: Nach nur fünf Monaten trugen die Pflanzen die ersten Nüsse - ohne Düngemittel, ohne verfeinerte Anbautechnologie, ohne saftigen Mutterboden. "Jeder Baum frisst pro Tag 100 Gramm CO{-2} aus der Luft", sagt Tan, "pro Hektar sind das 50 Tonnen. Damit können wir die Erderwärmung verhindern!"
Mai Huy Tan ist ein Idealist. Aber ein zupackender: Er hat ein Konzept geschrieben, Studien in Auftrag gegeben und einen deutschen Partner gefunden. In diesem Monat soll der Anbau im großen Stil losgehen. Vietnams Regierung ist von der Idee begeistert, aber sie zögert noch, braucht mehr Zeit. Dr. Tan fängt schon mal an.
Der 57-jährige Doktor der Mathematik hat schon lange bewiesen, dass er Nägel mit Köpfen macht. Was er sich in den Kopf setzt, das zieht er durch - mit großem Erfolg. Wie seine Wurstproduktion. Die Idee dazu hatte er im Jahr 2000. "Ich hatte das sichere Gefühl, alle Vietnamesen, die je in Deutschland gewesen sind, werden Thüringer Bratwürste nicht vergessen." Mit einem deutschen Partner eröffnete Tan eine kleine Fleischerei in Hanoi. Ein Container brachte die Ausrüstung aus Deutschland, ein erfahrener Fleischermeister aus Weimar wurde eingeflogen, acht Angestellte wurden eine Woche lang geschult. Acht Wochen nach der Idee waren die ersten Würste fertig. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten ging die Rechnung auf: Ein Jahr später war "Duc Viet", übersetzt "deutsch-vietnamesische Gesellschaft", aus den roten Zahlen. Seitdem haben sich die Gewinne von Jahr zu Jahr verdoppelt. 2003 gründeten die beiden Partner ein Joint Venture, kauften ein drei Hektar großes Grundstück in Hanois Nachbarprovinz und bauten eine Wurstfabrik in großem Stil auf - TÜV-Rheinland-geprüft.
Das neue, grün gestrichene Gebäude erinnert an ein deutsches Schlösschen mit Sprossenfenstern und Säulen. Das war Mai Huy Tan wichtig: "Deutschland ist mein zweites Vaterland." 1982 ging er zum Studium in die ehemalige DDR. In Halle an der Saale schloss er drei Jahre später sein Fachgebiet "angewandte Mathematik in der Wirtschaft" mit summa cum laude ab. Er kehrte in die Heimat zurück, wo gerade die Politik der Öffnung begann. Aus seiner geplanten Forschungszeit wurde nichts, er musste sich für die Regierung in die neuen Felder Marketing und Marktwirtschaft einarbeiten. Seine Liebe zu Deutschland blieb. Er übersetzte im selbst gegründeten Verlag sozialwissenschaftliche Arbeiten und deutsches Liedgut, brachte Sprachkurse auf den Weg und beriet deutsche Unternehmen.
Sein neuestes Projekt - neben der Jatropha-Nuss: Bis 2015 will der zweifache Vater eine komplexe Kette von sauberer und umweltfreundlicher Landwirtschaftsproduktion über die dazugehörige Lebensmittelindustrie bis hin zur Verteilung auf die Beine stellen. Verschiedene Produktlinien, die sich gegenseitig ergänzen: Tierzucht, Biogemüse, Fleischwarenfabrik, Düngemittel, Fischfarm, alles ein Konzept, alles gesund und sauber. Mai Huy Tan steht ganz hinter dem Umweltgedanken, der in Vietnam noch als Luxus gilt: "Aber als Wissenschaftler guter Unternehmer muss ich das Bewusstsein dafür schaffen." som
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Vom Mathematik-Doktor zum Bratwurst-Millionär
Thüringer Bratwurst ist auch im fernen Vietnam ein Renner. Eine deutsch-vietnamesische Firma sorgt dort dafür, dass die gegrillte Spezialität nicht ausgeht. Seit 2001 werden die Rostbratwürste im neuen Betriebsgebäude in der vietnamesischen Provinz Hung Yen nach deutschen Standards produziert. 250 Vietnamesen haben dort derzeit einen Job gefunden.
Nein, deutsch spreche sie nicht. Die Kellnerin schüttelt den Kopf, aber sie lächelt. Das tun Asiaten fast immer - auch in ausweglosen Situationen. Wer im Restaurant am Goethe-Institut in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi die Gäste bedient, muss nicht zwangsläufig Goethes Muttersprache können. Ein deutsches Wort kennt die junge Frau dennoch: "Bratwurst".
Wenig später serviert sie davon gleich mehrere Exemplare. Klassisch, wie es Deutsche mögen - mit Kartoffelsalat und Senf. Mittlerweile ist das Nationalgericht der Thüringer auf der Speisekarte im Restaurant in der Nguyen-Tai-Hoc-Straße eine feste Größe.
Und nicht nur da. Die Vietnamesen sind auf den Bratwurst-Geschmack gekommen. Sie lieben die Gegrillten fast genau so sehr wie ihre einheimischen Leibspeisen. Die Rede ist von "Pho Ga" oder "Pho Bo", einer würzigen Reisnudel-Suppe mit Hühnchen- oder Rindfleisch, die sie zu jeder Tageszeit in sich hinein schlürfen.
Von Hanoi aus haben die Roster ihren Triumphzug durchs Land angetreten. Vielerorts brutzeln sie auf dem Grill - auch auf dem Abendmarkt in Hanois Altstadt. Allerdings gibt es sie dort am Stäbchen - typisch asiatisch eben. Doch sie sind kleiner, wegen des warmen Klimas vorgebrüht und weniger gesalzen. Der vietnamesische Gaumen mag's fader als der deutsche. Ansonsten schmecken sie wie das Original - die Thüringer Rostbratwurst.
Wen wundert's? Die Rezeptur stammt schließlich aus Thüringen. Aber das ist bei weitem nicht der einzige Bezug, der sich zu Goethes Heimat finden lässt. Auch der Senf, der zur Wurst gereicht wird, hat Thüringer Schärfe. Das Rezept ist von Born, dem Erfurter Feinkost-Unternehmen.
Zwei Männer gelten als die Geburtshelfer der Grillwurst a la Vietnam: der Erfurter Michael Campioni und der Vietnamese Mai Huy Tan. Zehn Jahre ist es her, dass beide nach einer zündenden Geschäftsidee suchten. Die sozialistische Republik in Indochina hatte sich gerade von der Planwirtschaft verabschiedet und "Doi Moi" ins Leben gerufen - eine Wirtschaftsreform, die das Land umkrempeln sollte. Heute sitzt Mai Huy Tan, ein charmanter Endfünfziger in seinem Büro in Hanois Zentrum. Schlicht nimmt sich das Gebäude aus, vergleicht man's mit den verglasten Hochhaus-Türmen, die überall in den Boom-Städten des Landes aus dem Boden wachsen. Der Vorzeige-Unternehmer nippt am grünen Tee und erinnert sich. In fließendem Deutsch erzählt er, wie er zur Thüringer Bratwurst kam.
Tan studierte zu DDR-Zeiten in Halle. Nicht etwa Ernährungswissenschaften, sondern Wirtschaftsmathematik. Als Student machte er seine erste Bekanntschaft mit der legendären Bratwurst. Er promovierte und kehrte in seine Heimat zurück. Inzwischen war Vietnam dabei, sein Gesicht zu verändern. Im Auftrag der Regierung beschäftigte er sich mit Marketing und Marktwirtschaft, beriet Deutsche, die investieren wollten. Darunter auch Thüringer Firmen: Petkus zum Beispiel oder die Fahrzeugelektrik GmbH FER. Tan vertrieb Fahrradlampen und Hupen. Der couragierte Manager lächelt. Das Hup-Konzert tausender Mopeds, die Rad an Rad täglich über Hanois Straßen rollen, dringt bis in sein Büro: "Ein bisschen geht dieser Lärm auch auf mein Konto."
Eines schönen Tages traf er auf den Erfurter Michael Campioni, einen Fensterbauer. Beide spannen Ideen. Zu guter Letzt kamen sie auf die Thüringer Bratwurst. "Gegessen wird immer", sagt Tan. Viele Vietnamesen haben in Deutschland studiert und gearbeitet. "Sie haben die fremde Esskultur schätzen gelernt", ist Tan überzeugt. "Doch Wurst aus Thüringen per Flugzeug zu uns zu bringen, wäre zu teuer gewesen. Das Stück für drei Dollar, das hätten die Vietnamesen nicht akzeptiert. Für 30 Cent, das ist erschwinglich."
Also packten der Vietnamese und der Thüringer das Glück und damit die Wurst beim Zipfel. Tan kümmerte sich in Hanoi um die Logistik, das Grundstück, die Halle und den Strom. Campioni sorgte in Erfurt für Maschinen und das Know-how. "Wir hatten vom Wurstmachen keine Ahnung", blickt Tan zurück. "Dafür hatte Campionis Bekannter Ahnung." Er war Fleischer und dazu Thüringer, half mit der Rezeptur und vor Ort. Er schulte die vietnamesischen Mitarbeiter. "Begonnen haben wir mit sieben Leuten", berichtet Tan. Dann kam der erste Container voller Maschinen an. "Einige stammten noch aus der Bismarck-Zeit", erzählt der Unternehmer. "Wir arbeiteten 24 Stunden am Tag. Acht Wochen später bissen Campioni und ich in die erste Bratwurst aus eigener Produktion."
Jetzt steht vor den Toren Hanois, in der Provinz Hung Yen ein neuer Betrieb des deutsch-vietnamesischen Unternehmens "Duc Viet". Ein Schriftzug, der auf allen Produkten prangt. "Duc" heißt "deutsch" und "viet" "vietnamesisch". Das Joint Venture beliefert mittlerweile landesweit Supermärkte, Ferienresorts, die Fluggesellschaft Vietnam Airlines, Armee und Polizei, Biergärten und Schulen.
Es war ein schweres Stück Arbeit. Denn an jeder Straßenecke dampft es in Vietnam in einer anderen Garküche. Reis wird verkauft, Fisch, gedünstetes Gemüse... Trotz allem: die fremdartige Wurst wurde zum Gaumenschmaus. "Wir haben in den Biergärten Grills eingerichtet, selbst gebrutzelt, die Kunden probieren lassen und Würstchen an die Schulkinder verschenkt", erzählt der promovierte Mathematiker.
Und seine Rechnung ging auf. 100 Millionen Griller stellen Tan und seine Wurstmacher inzwischen jährlich her. Auch Kochsalami, Bockwurst, Wiener, Leberkäse oder geräucherte Filets verlassen in zwei Schichten vakuumverpackt den Betrieb. "20 verschiedene Sorten sind im Angebot. Alles hergestellt nach deutschen Standards, geprüft vom TüV Rheinland." Dass die Qualität stimmt und die Hygienevorschriften eingehalten werden, ist Tan sehr wichtig. In diesem Punkt kann der lächelnde Chef sehr energisch sein. Der Generaldirektor fühlt sich für seine 250 Mitarbeiter verantwortlich. Fachpersonal ist im Land rar. In Vietnam gibt es keine mit Deutschland vergleichbare Ausbildung. Die Firma hat deshalb die Qualifizierung ihrer Leute selbst übernommen. Unterstützung geben der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Und mindestens einmal im Jahr wird der Fleischmeister aus Thüringen eingeflogen, in dessen Urlaub. Doch Tans Wurst-Träume sind noch lange nicht ausgeträumt. Der Mann, dessen Name unter Vietnams Managern etwas gilt, will die Erfolgsstory von "Duc Viet" fortschreiben. Drei Millionen Euro stecken schon im Betrieb mit eigener Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung.
Eine von Tans Visionen ist der Aufbau einer Zuchtfarm für 6000 Sauen und 140 000 Schweine. Aber die machen viel Mist. Deshalb plant der Geschäftsmann eine Biogasanlage, die den schweinischen Abfall in Energie fürs Unternehmen verwandeln soll. Bisher ist so etwas in Vietnam die Ausnahme. Wohl auch deshalb hat Tan als Partner eine deutsche Firma angeheuert.
Ebenso setzt der Chef darauf, dass die globale Idee vor den Wursttheken nicht halt macht. So hofft er, dass nach dem Klassenschlager Bratwurst auch ungarische Salami in Vietnam ein Renner wird. Kontakte zu Fachleuten aus Ungarn hat er bereits geknüpft.
Längst braten die Vietnamesen nicht mehr ihre Extra-Wurst. "Duc Viet" ist international: Rezepte und Maschinen kommen aus Deutschland, der Naturdarm aus China, Schweine aus Thailand und die Kühl-Lkw, die die Wurst zum Kunden fahren, sind aus Korea.
Indessen ist die Thüringer Bratwurst in Asien auf dem Vormarsch. Tan will sie nach Japan exportieren. Positives Echo hat er von einer Messe mitgebracht: "Die Japaner finden sie köstlich." Seinen Landsleuten wird er dann mehr Jobs bieten können - 1000 sollen es bis 2015 sein.
An der Wand in Tans Büro hängen zwei Landkarten: eine von Vietnam, die andere von Deutschland. Der promovierte Wirtschaftsmathematiker und Bratwurst-Millionär ist eben nicht nur Vietnamese, er fühlt sich als Weltbürger. Vor ihm liegt ein Buch. Er hat es selbst herausgegeben. Der Musikliebhaber Tan hat darin deutsche Volks- und Kunstlieder gesammelt. Ihre Texte hat er mit einem Team vom Deutschen ins Vietnamesische übersetzt. Unterschiedliche Kulturen will er zusammenführen. Ein Mann, der vietnamesische Reisnudeln ebenso sehr mag wie Thüringer Rostbratwurst
(Source: Freies Wort 22.05.10)
Memories of Eastern Germany (by andofotherthings)
Memories of Eastern Germany
By andofotherthings · On 9 Nov, 2014
Things about me: The business man who brought German sausages to Vietnam on how he acquired a taste for German culture and cuisine during his studies in the GDR.
If you have ever had a sausage on a stick or a Xúc Xích Bánh Mì in Hanoi chances are it was made by Đức Việt owned by Mai Huy Tân who brought the famed German sausage to Vietnam after his studies in the GDR.
& Of Other Things met the business man who earned a PHD in economy mathematical economics at the Martin Luther University in Halle to ask about the things that remind him of his time far from home.
Proud to be a representative of German-Vietnamese friendship he ruffled through his memories with a hint of nostalgia for a time and place long gone: “Showing you these object is a good opportunity for me to reminisce. Sometimes a bit sad, but usually merry. The past is the past! But you can rummage a bit. At the time I was always occupied and everything was exciting.”
Interview by Nora Wehofsits ● Photos by Quang Fabien
Photo Albu
m
There are pictures of my family who stayed back in Vietnam in the album. During my four years in [Eastern] Germany we were never able to talk on the phone. I didn’t have any contact with them, nor with my relatives in Paris. They lived in the West so I wasn’t even allowed to write to them. My family in Hanoi and I could at least exchange mail. Via air mail that took about four weeks: Halle-Hanoi.
I still have a lot of pictures from back then. Here is me and my Vietnamese friend, who studied in Dresden… the picture is 30 years old! Together we organised evenings of culture in Halle with other Vietnamese people. We would sing together, we played, danced, cooked together and ate Vietnamese food.
●●
Letters from Karl-Heinz
When I first came to Kammerstadt I met a German, Karl-Heinz Diesch. An acquaintance had introduced him to our Vietnamese group. I only spoke a little German at the time so we couldn’t really have a conversation at first.
He became like an older brother to me. At the time he was working in a chemistry factory and knew a lot about culture, literate and countries. He introduced me to German culture, for example he told me about Bertolt Brecht. And he wrote to me a lot, nearly every day, even after I returned to Vietnam. He has really beautiful handwriting. I kept all the letters, back then they were a kind of homework for me. And he continuously encouraged me to learn the German language, despite all the difficulties
.
During my first winter in Germany Karl-Heinz was like a sturdy wall for me who took my fears away. A lot of Vietnamese people [in the GDR] were rather isolated, because unlike me they did not have the chance to learn German and get into contact with Germans. Many were only there to work. But when you are isolated you don’t feel content. I had already returned to Vietnam when I read about the fall of the [Berlin] Wall in the newspaper. Shortly after the letters stopped. Karl-Heinz died after the reunification [of Germany], but I still remember him clearly to this day.
●●
PHD certificate
I was the first foreigner to earn a PHD at this institute. I first wrote my thesis by hand. Later it was copied on a type writer in the office of my thesis supervisor. There was very good library, it was incredibly well equipped. Yes, most of my memories of the GDR are positive. East Germany still exists geographically, for me the reunification was a political process, and the fall of the wall was inevitable. I had already detected first indications [of what lay ahead] before November 1989.
Shortly after the reunification I was in Germany again – in the West, for a scholarship for a post-doc. I was able the process of reunification back then. I can still remember the change from Ostmark to D-Mark well, 1:1. But I was glad when the wall was gone and that it had happened quite peacefully, without war. Only it wasn’t easy for a lot of Germans back then, because of the unemployment. The political regime no longer exists, but the people are the same. Most of my friends from back then stayed in their homes even after the reunification.
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Folk Song Collection
As a child I was in a children’s choir, but I can’t really sing anymore. On German children’s TV in the GDR they always sang: “Sandmann, dear Sandmann, it’s time! We say our evening greetings… Children, dear children, I had fun! Now hurry off to bed and sleep well….!” A well known good night song!
It was Karl-Heinz who got me interested in folk music. When he visited he brought me a book of folk music. I still have it here. It was my first present in the GDR. Then came the first Christmas period in Kammerstadt which impressed me immensely. Since then I really like listening to Christmas carols and I even attempted to sing the songs myself! I wanted to share the impression the music made on me and started, with my then very limited German skills, to try and translate the songs into Vietnamese. That of course also helped to improve my language abilities. Later I myself published a book of German songs with Vietnamese lyrics, I worked on that for nearly 20 years.
●●
This interview was conducted in German. It has been edited, condensed and translated into English and Vietnamese.
This article is part of a mini series to commemorate the 25th anniversary of the fall of the Berlin Wall and explore the lives of the 100.000 Vietnamese people who lived in the GDR during the 42 years of its existence.
http://www.andofotherthings.com/2014/11/09/memories/
Thứ Tư, 2 tháng 3, 2016
LEBENSLAUF
Dr. Mai Huy
Tan
Gründer, ehemaliger Vorsitzender der Duc Viet Lebensmitteln AG
Gründer,
Vorsitzender und Geschäftsführer der ViDe Bridge GmbH
Addresse: Gasse 31 Nr. 81, Xuan Dieu Str., Tay Ho
Dis., Vietnam
Skype: drtanvdb
E-mail: maihuytan49@gmail.com
Persönliche Informationen
Geburtsort: Hanoi, Vietnam
Nationalität: Vietnam
Sprachen: Vietnamesisch
(Muttersprache)
Deutsch (Fließend)
Englisch (Grundkenntnisse)
Hobbys: Musik (Klassik,
Volkslieder, Idylle)
Buecher
(Literatur, Geschichte, Wirtschafts- und Fachzeitschrift)
Sport
(Schwimmen, Fitness)
Werdegang
- 1956 – 1966: Ich
lernte in den Mitte- und Oberschulen in Hanoi. Im Mai 1966 bekam ich mit dem Abitur
die hervorragenden Auszeichnung, das beste Ergebnis der Oberschule.
- 1966 – 1970: Ich
war Student der Mathematikfakultät, Hanoi Nationaluniversitaet. Im Jahr 1970
absolvierte ich die Universität mit einem Titel Diplom-Mathematiker mit dem
Prädikat Sehr Gut (magna cum laude).
- 1980: Ich
bestand die nationalle Prüfung und dadurch wurde als Doktorand im Ausland ausgewaehlt.
- 1981 - 1982:
Ich lernte Deutsch an der Hanoi Hochschule für Fremdsprachen.
- 1982 - 1986:
Ich war Doktorand der Wirtschaftsmathematik, Fakultät Wirtschaftswissenschaften
an der Martin - Luther Universität
Halle, der Demokratischen Republik Deutschland (DDR). Im Mai 1986 erwarb ich Dr.
OEC mit der ausgezeichneten Doktorurkunde (summa cum laude)
- 1990: Ich war Postdoctorand
an der Universitaet Siegen der Bundesrepublik Deutschland mit dem Thema
Marketing-Forschung.
- 1993: Ich war
Gastprofessor bei dem Goethe Institut in der Bundesrepublik Deutschland.
- 1994: Als Gastprofessor
bei dem Max-Planck-Institut in Berlin arbeite ich mit dem Forschungsthema über
Übergangsperiode von der zentralen Planwirtschaft zur Marktwirtschaft.
Berufliche Erfahrungen
- 1970 - 1981:
Ich war Forschungsexpert der Wirtschaftsmathematik und Anwendung in dem Energiebereich
des Ministeriums für Energie (das heutige Ministerium für Industrie und
Handel). In etwa 10 Jahren nahm ich teil an und leitete viele Forschungsthemen
auf dem Gebiet der Wirtschaftsmathematikanwendung.
- In dem Zeitraum
von 1971 bis 1974 war ich Soldat der Volksstreitkräfte Vietnams und beteiligte
sich am Kampf in Quang Tri Schlachtfeld (1972), das intensivste bombardierte
Gebiete während des Krieges in Vietnam.
- 1987 - 1992:
Nach der Promotion in der DDR und Rückkehr nach Vietnam war ich Experte der Wirtschaftsforschung
bei dem Ministerium für Energie (dem heutigen Ministerium für Industrie und
Handel). Ich nahm teil an und leitete zwei Forschungsthemen der
Ministeriumsebene.
- 1989 - 1993:
Das war die erste Periode, in der Vietnam die "Erneuerung" („Doi
Moi“) zur Marktwirtschaft begann. Ich gründete und war Direktor des Verlagszentrums
Licosaxuba. Ich übernahm die Verantwortung für das Leiten, Übersetzung, Schreiben
und Veröffentlichen von etwa 30 Bücher ueber Marktwirtschaft und
Unternehmensführung.
- 1990 - 1995: Das
Vietnam-Deutschland Begegnungszentrum ZKST gründete ich und war Direktor dieses
Zentrums. Ich begründete eine Schule mit den Deutschunterricht, darunter
Deutschlehren im Fernsehen und vielen Thesen in Zusammenarbeit mit den
Deutschen Partnern auf dem Gebiet der Wissenschaft, Technologie und Kultur.
- 1995 - 2000:
Ich war angesehener Berater für viele deutsche Unternehmen in Vietnam: Mercedes
Benz Vietnam, FER Fahrzeugelektrik GmbH (Elektrizitäts-herstellung), Petkus
Wutha Unternehmen (Erzeugung von Maschinen für Saatgutsaufbereitung und Ausrüstung
für Abfallbehandlung).
- 2000: Ich establierte
die Duc Viet GmbH (DV Co.Ltd) und baute den
ersten Produktionsstandort von Thüringer
Bratwurst in Hanoi, Vietnam auf (zusammen mit Herrn Michael Campioni
entwickelte ich die Idee der deutschen Wurstherstellung-Projekt in Vietnam). Ich
war Direktor des Unternehmens und schlagte vor das Logo und die Grüne-Hauptfarbe
auf Verpackung von Produkten.
- 2002: Das Duc
Viet Joint-Venture-Unternehmen aus CBV Michael
Campioni GmbH und meiner DV Co.Ltd wurde
gegründet. Ich war Vorsitzende und zugleich Generaldirektor, und ergriff das
Kriterium "Sichere Lebensmitteln für die Gesundheit und Lebenserwartung
des Menschen" und das Slogan "Lebensmitteln von Duc Viet, nicht nur
lecker, sondern auch gesund"
- 2003: Ich führte,
um die neue Fabrik in der Provinz Hung Yen, Vietnam zu bauen.
- 2004: Nach der
Eröffnung der neue Fabrik in Hung Yen liess ich sie in Betrieb nehmen, die
zehnmal größer als diejenige der erste Produktionsstandort in Hanoi ist.
- 2004 - 2008: In
dieser Zeit führte ich die Entwicklung des Duc Viet Joint Venture Ltd mit dem
hohen Wachstum, und baute das vom TÜV (der Bundesrepublik Deutschland) anerkannten
und zertifizierten Produktionsmanagement-System HACCP.
- 2008 - 2010: Mein
Partner und ich änderten unser Unternehmen von Duc Viet Joint-Venture Ltd zum Duc
Viet Lebensmittel Aktiengesellschaft (Duc Viet Food Jointstock Company). Danach
arbeitete ich noch als Vorsitzende und Generaldirektor.
- 12.2010 -
07.2016: Weiter mit der Position als Vorsitzender des Duc Viet Lebensmittel
Joint-Stock Company bin ich gewesen.
- 11.2010 bis
heute: Gründer, Vorsitzende und Geschäftsführer der Vietnam-Deutschland Brücke
GmbH (ViDe Bridge). Das ist ein Privat- und Familieunternehmen mit
100 % Stammkapital der Familiemitglieder. ViDe Bridge verfügt über 44
Immobilien für Touristen einschließlich Villen und Resorts am Meer in Vietnam.
Außerdem nimmt ViDe Bridge an Projekte bzg. Müllbehandlung und erneuerbare Energien.
Andere Tätigkeiten
- 1998 - heute:
Ich nehme an die diplomatische Volkstätigkeiten teil mit der Funktion als Ständigen
Mitglied des Komitee des Vietnam-Deutschland Freundschaftsgesellschaft Hanois.
- 2000 - heute: Ich
bin Ständiges Mitglied des Komitee des zentralen Vietnam-Deutschland
Freundschaftsgesellschaft, zuständig für den kulturellen Austausch, Wirtschafts-und
Handelsbeziehungen mit den deutschen Organisationen
- 2007 - heute:
Ich nehme an die Gründung der Vietnam Association of Corporate Directors (VACD)
teil und bin Mitglied des Zentralkomitees der Vietnam Association of Corporate
Directors, zuständig für Investitionsberatung
- Teilnahme an Wohltätigkeiten,
Hilfe für Menschen mit Behinderungen, insbesondere Blinde
- Teilnahme an
die Veteransverband, Einheit T201 der Ho Chi Minh Straße in Vietnamkrieg
Familie
- Vater: Mai Huy
Thinh, geboren in 1924, ehemaliger Apotheker des Vietnamesischen Ministeriums
für Gesundheit, ehemaliger Direktor des Joint-Venture-Pharmakonzern Rouxell -
Vietnam (Joint Venture mit Frankreich), ehemaliger leitender Berater für Medizin-Förderprogramme
Schweden - Vietnam, im Ruhestand seit 1995.
- Mutter: Nguyen
Thi Ngoc, geboren in 1926, ehemalige Apothekerin des Krankenhauses Dong Da,
Hanoi, im Ruhestand (1981-2015), gestorben im 07.2015
- Ehefrau: Nguyen
Thi Xuan Dung, geboren in1953, Aktionärin der Duc-Viet Lebensmittel AG, Ko-Gründer
DV Co. Ltd seit 2000
- Tochter: Mai
Lan Huong, geb. 1978, Aktionärin der Duc-Viet Lebensmittel AG, ehemalige
Buchhalterin von 2001 bis 2011
- Sohn: Mai Huy
Van, geb. 1989, Student bis 2012, z.Zt Teamleiter der Musik-Rock Bände "W.A.A.H" und "18+"
Familie spielt wichtige Rolle im persönlichen
Leben und Geschäftstätigkeit.
Stärke
- Breite Beziehungen
mit Management-System der Landesregierung, mit den zuständigen Ministerien
- Gute
Beziehungen und Glaubwürdigkeit bei den internationalen Organisationen,
insbesondere mit Deutschland (Deutsche Botschaft, die deutschen Organisationen
in Vietnam, die Regierungsbehörden und das deutsche Parlament, Institute,
Universitäten, Stiftungen,...)
- Erfahrung in
der Beratung, Vorschlag und Durchführung der Projekte, insbesondere in den
Bereichen Lebensmittelindustrie, Landwirtschaft, erneuerbare Energien und
Umweltschutz
- Erfahrung in der Organisation, Auf- und
Ausbau, Entwicklung des Unternehmens
- Erfahrung und Beziehungen fuer die Entwicklung
von nationalen und internationalen Netzwerk
- In jedem Job aus Lehre, Forschung, Geschaeftstaetigkeit
und soziale Aktivitäten habe ich immer die Leidenschaft an die Arbeit,
Kreativität und volle Verantwortung.
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